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clover_next_1.gif Mörzheimer Seuffert-Orgel von 1828

 

Kirche

1776-78 Bau der Simultankirche in Mörzheim bei Landau/Pfalz.

 

Orgel

Erst 1825 besichtigte der Communal-Bau-Inspector Friedrich Samuel Schwarze den Kirchenneubau und empfahl eine Orgel mit 30 klingenden Stimmen: „Die Kirche von Mörzheim ist eine der schönsten und geräumigsten Dorfkirchen des Kreises, und in derselben eine Orgel von mehr als gewöhnlicher Größe nicht unverhältnismäßig.“ Orgelbauer Franz Seuffert aus Kirrweiler, ein eingewanderter Franke, bekam 1826 den Auftrag.

Erbaut 1828 durch Franz Seuffert (und Carl Wagner), Kirrweiler. Umgebaut 1903 durch A. Poppe & Söhne, Knittelsheim. Restauriert und rekonstruiert 1993 durch OBM Franz Rietzsch, Hiddestorf.

 

Disposition

Hauptwerk als Oberwerk (C-f‘‘‘):

  • Bourdon 16‘
  • Prinzipal 8‘
  • Bourdon 8‘
  • Viola da Gamba 8‘
  • Solicional 8‘
  • Quintatön 8‘
  • Oktav 4‘
  • Spitzflöte 4‘
  • Flauto 4‘
  • Quint 3‘
  • Oktav 2‘
  • Trompete (B+D) 8‘

Unterpositiv (C-f‘‘‘):

  • Bourdon 8‘
  • Flauto travers (D) 8‘
  • Prinzipal 4‘
  • Flauto 4‘
  • Oktav 2’
  • Flageolet 1’
  • Krummhorn 8’
  • Vox humana 8'

Pedal (C-f°-c’):

  • Subbass 16’
  • Violonbass 16’
  • Oktavbass 8’
  • Posaunenbass 16’

Koppeln: II/Ped.  I/II (Schiebekoppel)

Besonderheit: Keine Mixtur! Quinte 3‘ einziges Aliquot-Register. Frühromantische Grundtönigkeit, aber noch alle Zungen (z. T. in geteilten Schleifen) vorhanden.

Quelle: Festschrift zur Orgelrestaurierung

 

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